Ein Museum für Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Eröffnung noch für diesen Winter geplant

Süd-Ost-Ansicht des NAWAREUMs mit der von zahlreichen Baumstämmen gestützten Fassade

Die Ausstellung: Natur und Technik begreifen

Im NAWAREUM sind Sie eingeladen, Ihre Ärmel hochzukrempeln und die Ausstellung im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Auf drei Etagen erwartet Sie eine bunte Mischung aus Kunstwerken und Spielen, Natur und Technik, Wissen und Inspiration. Alle Inhalte sind verständlich und transparent aufbereitet, damit Sie Ihren Wissensdurst stillen und zahlreiche Ideen mit nach Hause nehmen können. Spaß und Erlebnis stehen dabei im Vordergrund.

Auf dem Weg durch neun verschiedene Themenschwerpunkte wird der Entdeckergeist von Besuchenden aller Altersklassen geweckt – und das durchgängig auf Deutsch und Englisch. Experimentieren Sie mit verschiedenen Energieformen an der Kugelbahn. Erfahren Sie im „Restaurant Erde“ spannende Fakten über unsere Ernährung. Testen Sie unterschiedliche Wasserkraft-Turbinen und treiben Sie Windräder an. Treten Sie ein in das „Haus im Haus“ und entdecken spielerisch Wege, den Alltag klimafreundlich zu gestalten. Oder versorgen Sie im Team eine Insel mit erneuerbaren Energien an einem der interaktiven Spieltische. Langweilig wird es bei uns ganz sicher nicht!

Auch kleine Abenteurer können ihre Neugier im NAWAREUM stillen. Für Kinder im Grundschulalter gibt es über die gesamte Ausstellung verteilt speziell aufbereitete Inhalte, die sie selbstständig entdecken können. Und als Abschluss wartet eines unserer Highlights: die hölzerne Rutsche. Trauen Sie sich, Ihren Familienausflug nach Straubing mit einer rasanten Rutschpartie zu beenden?

Digitaler Entwurf eines großen Wandgemäldes einer Wüsten- und Berglandschaft auf einer hölzernen Wandfläche in der Ausstellung des NAWAREUMs.
Digitaler Entwurf der zukünftigen Wandgestaltung; © Misha Shenbrot
Liegender Baumstamm mit Wurzel im Hintergrund, vorne besteht der Stamm aus zu Brettern verarbeitetem Holz
Nahaufnahme von kleinen Glocken in einem technisch anmutenden Museums-Exponat
Doppelseite eines anitken Exemplars von Hans-Carl von Carlowitz "Sylvicultura Oeconomica"
Eine Hand drückt einen aufleuchtenden Knopf auf einem Energiequiz, um eine Antwort auszuwählen.
Zwei Äste mit dem Modell eines Wespennests und eines Vogelnests
Eine Person kurbelt an einem technischen Exponat mit Kupferleitungen und verschiedenen Messuhren

Der Museumsgarten: Ein Stück Natur genießen

In unserem wunderschön angelegten Garten wird der Begriff „nachwachsende Rohstoffe“ lebendig. Treten Sie ein, schlendern Sie durch den Museumsgarten und bestaunen Sie die bunte Vielfalt unterschiedlicher Pflanzen, die Sie vielleicht schon in der Ausstellung kennengelernt haben.

Denn auch vor den Türen des NAWAREUMs gibt es einiges zu entdecken. Verschiedene Getreidesorten, unterschiedliche Ölpflanzen und aromatische Heil- und Gewürzpflanzen. Insektenfreundliche Blühpflanzen, die zur Energiegewinnung genutzt werden. Pflanzen, deren Fasern zur Herstellung von Stoffen verwendet werden. Sträucher, in denen Vögel und andere Tiere Futter und Schutz zugleich finden. Eine grüne Oase, die zum Verweilen und Erforschen einlädt.

Der Schaugarten ist frei zugänglich und Sie sind herzlich eingeladen, ihn auch unabhängig von einem Besuch in unserer Dauerausstellung zu erkunden. Dank barrierefreier Wege ist das auch mit Kinderwagen und Rollstuhl kein Problem.

Zwei Frauen unterhalten sich auf einer Bank im Garten NAWAREUMs
Eine Biene auf einer Salbei-Blüte vor der von Baumstämmen gestützten Fassade des NAWAREUMs.
Blühender Fliederbusch im Garten des NAWAREUMs.
Nahaufnahme von weißen Waldphlox-Blüten.
Blumenbeet und Bänke im Garten des NAWAREUMs.
Nahaufnahme von roten Johannisbeeren am Strauch.
Sitzbank vor einem mit hohen Gräsern bewachsenen Beet im Garten des NAWAREUMs.
Eine mit pinken Blüten berankte Pergola zwischen blühenden Beeten im NAWAREUM-Garten.
Nahaufnahme der fliederfarbenen Blüte einer großen Sterndolde.

Das Gebäude: Nachhaltiges Bauen entdecken

Nicht nur bei der Konzeption von Ausstellung und Garten, auch beim Bau des NAWAREUMs stand Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Konstruktion besteht größtenteils aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Und auch bei den übrigen Baumaterialien wurde stets nach einer möglichst umweltschonenden und nachhaltigen Lösung gesucht.

Zudem wurde das Gebäude in Anlehnung an den Passivhaus-Standard gebaut und verfügt über Solarthermie, Photovoltaik und eine Geothermieanlage. Der Energiebedarf wird vollständig aus regenerativen Quellen gedeckt – auch das vorhandene Biomasseheizwerk des TFZ liefert bei Bedarf Wärme. Die erneuerbaren Energien, die Sie in der Ausstellung kennenlernen, sorgen im NAWAREUM also tatsächlich für Erleuchtung.

Das Museumsgebäude beeindruckt so auch hinter der auffälligen Fassade, die von naturbelassenen Baumstämmen aus der Region gestützt wird. Bei Ihrem Rundgang können Sie viel über die inneren Werte des NAWAREUMs lernen und sich für Ihr eigenes Bauvorhaben inspirieren lassen. Unser größtes Ausstellungsstück ist nämlich das Gebäude selbst.

Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des NAWAREUMs mit Blick auf die TFZ-Gebäude im Hintergrund.
Nordansicht des NAWAREUMs mit zwei großen Edelstahl-Lüftungsrohren davor.
© Herbert Stolz
Luftaufnahme des NAWAREUM-Baus mit sichtbarer Südfassade sowie Flachdach mit Photovoltaik und Solarthermieanlage.
© Herbert Stolz
Innenansicht des NAWAREUM Technik-Raums mit vielen Rohren und technischen Anlagen.
© Herbert Stolz
Solarthermieanlage auf dem Dach des NAWAREUMs mit Straubinger Türmen im Hintergrund.
© Herbert Stolz
Innenansicht der Kuppel des NAWAREUMs mit Blick auf das Flachdach durch viele, asymmetrisch geformte Fenster.
© Herbert Stolz