Museumsgarten & Gebäude

Blick von oben auf die Vorderseite des NAWAREUMs. Im Hintergrund sind die Türme der Stadt Straubing.

Der Museumsgarten: Ein Stück Natur genießen

In unserem wunderschön angelegten Garten wird der Begriff „nachwachsende Rohstoffe“ lebendig. Treten Sie ein, schlendern Sie durch den Museumsgarten und bestaunen Sie die bunte Vielfalt unterschiedlicher Pflanzen, die Sie vielleicht schon in der Ausstellung kennengelernt haben.

Denn auch vor den Türen des NAWAREUMs gibt es einiges zu entdecken. Verschiedene Getreidesorten, unterschiedliche Ölpflanzen und aromatische Heil- und Gewürzpflanzen. Insektenfreundliche Blühpflanzen, die zur Energiegewinnung genutzt werden. Pflanzen, deren Fasern zur Herstellung von Stoffen verwendet werden. Sträucher, in denen Vögel und andere Tiere Futter und Schutz zugleich finden. Eine grüne Oase, die zum Verweilen und Erforschen einlädt.

Der Schaugarten ist frei zugänglich und Sie sind herzlich eingeladen, ihn auch unabhängig von einem Besuch in unserer Dauerausstellung zu erkunden. Dank barrierefreier Wege ist das auch mit Kinderwagen und Rollstuhl kein Problem.

Im Vordergrund ist eine gelb blühende Durchwachsene Silphie, im Hintergrund ist die Holzfassade des NAWAREUMs.
Eine junge Frau betrachtet den Blattkelch einer durchwachsenen Silphie.
Im Garten des NAWAREUMs spricht eine Museumsführerin mit zwei Besuchern. Im Hintergrund spazieren zwei Frauen und unterhalten sich.
Im Vordergrund steht blühender Lavendel, im Hintergrund ist die Baumstamm-Fassade des NAWAREUMs.
Nahaufnahme einer violetten Lupinen-Blüte von der Seite.
Vor der Holzfassade des NAWAREUMs steht eine Museumsführerin mit fünf weiteren Menschen bei den verblühten Lupinen. Die Menschen ertasten Pflanzenteile der Lupine.
Nahaufnahme von hellgrünen Blättern, auf denen dicke Wassertropfen liegen.
Zwei Frauen beugen sich zu einem gelb blühenden Strauch herab und betrachten ihn gemeinsam. Rund herum sieht man blühende Pflanzen.

Das Gebäude: Nachhaltiges Bauen entdecken

Nicht nur bei der Konzeption von Ausstellung und Garten, auch beim Bau des NAWAREUMs stand Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Konstruktion besteht größtenteils aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Und auch bei den übrigen Baumaterialien wurde stets nach einer möglichst umweltschonenden und nachhaltigen Lösung gesucht.

Zudem wurde das Gebäude in Anlehnung an den Passivhaus-Standard gebaut und verfügt über Solarthermie, Photovoltaik und eine Geothermieanlage. Der Energiebedarf wird vollständig aus regenerativen Quellen gedeckt – auch das vorhandene Biomasseheizwerk des TFZ liefert bei Bedarf Wärme. Die erneuerbaren Energien, die Sie in der Ausstellung kennenlernen, sorgen im NAWAREUM also tatsächlich für Erleuchtung.

Das Museumsgebäude beeindruckt so auch hinter der auffälligen Fassade, die von naturbelassenen Baumstämmen aus der Region gestützt wird. Bei Ihrem Rundgang können Sie viel über die inneren Werte des NAWAREUMs lernen und sich für Ihr eigenes Bauvorhaben inspirieren lassen. Unser größtes Ausstellungsstück ist nämlich das Gebäude selbst.

Rückansicht des NAWAREUMs von der Parkplatzseite. Links ist ein hoher Kühlturm. Der gesamte Bau ist mit Holz verkleidet.
Luftaufnahme des NAWAREUM-Baus mit sichtbarer Südfassade sowie Flachdach mit Photovoltaik und Solarthermieanlage.
© Herbert Stolz
Blick auf die Photovoltaikmodule am Dach des NAWAREUMs. Zwischen ihnen wachsen einzelne Pflanzen empor. Im Hintergrund sieht man Hausdächer mit roten Dachziegeln.
Blick in die Technikzentrale des NAWAREUMs. Neben zahlreichen silbernen Rohren und Ventilen sieht man grüne Steuerungsbildschirme und zylindrische Pufferspeicher.
Silberne Säulen neben dem NAWAREUM, die zu der Lüftungsanlage des Gebäudes gehören.
Ausblick aus den Fenstern auf dem Dach des NAWAREUMS, im Hintergrund ragen Türme der Stadt Straubings in den blauen Himmel.