Der Museumsgarten: Ein Stück Natur genießen
In unserem wunderschön angelegten Garten wird der Begriff „nachwachsende Rohstoffe“ lebendig. Treten Sie ein, schlendern Sie durch den Museumsgarten und bestaunen Sie die bunte Vielfalt unterschiedlicher Pflanzen, die Sie vielleicht schon in der Ausstellung kennengelernt haben.
Denn auch vor den Türen des NAWAREUMs gibt es einiges zu entdecken. Verschiedene Getreidesorten, unterschiedliche Ölpflanzen und aromatische Heil- und Gewürzpflanzen. Insektenfreundliche Blühpflanzen, die zur Energiegewinnung genutzt werden. Pflanzen, deren Fasern zur Herstellung von Stoffen verwendet werden. Sträucher, in denen Vögel und andere Tiere Futter und Schutz zugleich finden. Eine grüne Oase, die zum Verweilen und Erforschen einlädt.
Der Schaugarten ist frei zugänglich und Sie sind herzlich eingeladen, ihn auch unabhängig von einem Besuch in unserer Dauerausstellung zu erkunden. Dank barrierefreier Wege ist das auch mit Kinderwagen und Rollstuhl kein Problem.
Das Gebäude: Nachhaltiges Bauen entdecken
Nicht nur bei der Konzeption von Ausstellung und Garten, auch beim Bau des NAWAREUMs stand Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Konstruktion besteht größtenteils aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Und auch bei den übrigen Baumaterialien wurde stets nach einer möglichst umweltschonenden und nachhaltigen Lösung gesucht.
Zudem wurde das Gebäude in Anlehnung an den Passivhaus-Standard gebaut und verfügt über Solarthermie, Photovoltaik und eine Geothermieanlage. Der Energiebedarf wird vollständig aus regenerativen Quellen gedeckt – auch das vorhandene Biomasseheizwerk des TFZ liefert bei Bedarf Wärme. Die erneuerbaren Energien, die Sie in der Ausstellung kennenlernen, sorgen im NAWAREUM also tatsächlich für Erleuchtung.
Das Museumsgebäude beeindruckt so auch hinter der auffälligen Fassade, die von naturbelassenen Baumstämmen aus der Region gestützt wird. Bei Ihrem Rundgang können Sie viel über die inneren Werte des NAWAREUMs lernen und sich für Ihr eigenes Bauvorhaben inspirieren lassen. Unser größtes Ausstellungsstück ist nämlich das Gebäude selbst.
