Nachhaltiges Sanieren von Bestandsbauten - ein Projekt des Staatlichen Bauamts Passau
Direkt neben dem NAWAREUM entsteht ein besonderer Ort, an dem historisches Erbe auf zukunftsweisende Nachhaltigkeit trifft: Das denkmalgeschützte Gärtnerhaus aus dem 18. Jahrhundert wird derzeit umfassend und ökologisch saniert.
Die Sanierung erfolgt nach strengen denkmalpflegerischen Vorgaben und mit Fokus auf moderne, möglichst CO₂-neutrale Bauweisen und Materialien. Das Staatliche Bauamt Passau agiert dabei im Auftrag des Freistaates als Bauherr und sorgt dafür, dass das Gärtnerhaus nicht nur erhalten, sondern aktiv als Beispiel für nachhaltiges Bauen und Sanieren weiterentwickelt wird.
Das Gärtnerhaus ist eine einzigartige Möglichkeit, Geschichte mit moderner, nachhaltiger Bauweise zu verknüpfen. Dabei werden unter Einsatz innovativer Sanierungstechniken alte Strukturen bewahrt und neue Nutzungsmöglichkeiten geschaffen.
Vor Baubeginn (Juni 2024)
Zukunftspläne und neue Nutzung
In Zukunft wird das Gebäude vielfältig genutzt: Im Dachgeschoss entsteht eine interaktive Ausstellung zur nachhaltigen Sanierung, barrierefrei erreichbar dank eines Aufzugs. Das Obergeschoss bietet Raum für Büros sowie eine Ausstellung zur Geschichte des historischen Hauses. Im Erdgeschoss laden eine Experimentierküche und eine flexibel nutzbare Werkstatt dazu ein, Nachhaltigkeit aktiv zu erleben.
Auch der Außenbereich wird neugestaltet: Geplant ist ein traditioneller Bauerngarten mit Gemüse- und Obstbeet sowie ein einladender Vorplatz mit heimischen, trockenheitsresistenten Pflanzen, mit geringem Bewässerungsbedarf. Hier entsteht ein nachhaltiger Raum für Begegnung, Bildung und naturnahe Erfahrungen – vom Ernten bis zum gemeinsamen Kochen.
Mit dem historischen Gärtnerhaus erweitert das NAWAREUM nicht nur seine Ausstellungs- und Bildungsflächen, sondern zeigt: Nachhaltiges Sanieren ist möglich – und verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf eindrucksvolle Weise.
Zwischenstand (April 2025)
Das Gärtnerhaus im Fernsehen
Am 6.11.2024 war Niederbayern TV vor Ort, um sich das Projekt und den Baufortschritt anzusehen. Der vollständige Fernsehbeitrag ist auf YouTube zu sehen.
